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Schuhzurichtungen

Schuhzurichtungen

Sie können in Ihren Lieblingsschuhen nicht mehr richtig laufen? Machen Sie sich keine Sorgen!
Für diesen Fall gibt es die orthopädische Schuhzurichtung. Sie können dies als ein "Schuh-Tuning", ähnlich wie bei einem Auto, verstehen. Wir verändern Ihre Lieblingsschuhe auf orthopädischer Grundlage, sodass Sie wieder sorgenfrei laufen können.

Wissenswertes über Schuhzurichtungen

Bei der Schuhzurichtung gibt es verschiedene Möglichkeiten, die die Mobilität Ihrer Füße erhöhen können und Ihnen so ein uneingeschränktes Gehvermögen ermöglichen. Dazu gehören verschiedene Veränderungen Ihres Schuhes. So können entzündete Spreizfüße am besten durch Schmetterlingsrollen und Weichbettungen entlastet werden. Eine weitere Möglichkeit sind die Stoßdämpfung im Bereich der Ferse durch Quer- und Längsgewölbestützen, wie auch Abrollhilfen und Polsterungen. Bei der Schuhzurichtung wird vor allem der Belastungs- und Abrollvorgang des Fußes verbessert. So ist es ein Leichtes, bald wieder richtig laufen zu können. Unser Ziel ist es, immer die Veränderungen, die wir an Ihren Schuhen vornehmen, so unauffällig und elegant wie möglich zu gestalten.

Der Lieblingsschuh als schönstes Accessoire

Natürlich muss Ihr Lieblingsschuh immer passend sein, sodass Sie ihn auch bei jeder Gelegenheit tragen können. Bei der Schuhzurichtung kann man die zu ergreifenden Maßnahmen in drei Bereiche aufteilen. Dazu gehören: die Sohle, der Absatz, der Schaftbereich und der Schuhinnenraum.

Vorteile der Schuhzurichtung

Bei der individuell auf Sie zugeschnittenen Schuhzurichtung kann jeder Schuhtyp bearbeitet werden. Egal, ob es sich um Sandalen, elegante Schuhe oder Sneaker handelt. Hier findet wirklich jeder Schuh seine Beachtung. Auch Schuhe, in denen normalerweise keine losen Einlagen Platz finden, können bearbeitet werden.

Veränderungen durch Schuhzurichtungen

Die Veränderungen, die an den Schuhen vorgenommen werden können sind sehr vielseitig. So ist eine Schuhzurichtung hilfreich, die Gehfähigkeit und die Gehausdauer zu erhöhen. Alle Arten der Fußbeschwerden können mithilfe der Schuhzurichtung gemindert werden. Häufig wird eine Veränderung bei Beckenschiefstand vorgenommen. So wird in dem Fall der Schuh erhöht. Ein Beckenschiefstand kann beispielsweise durch eine Operation entstehen. So kann das Bein des Patienten verkürzt sein. Dies kann ebenfalls bei Problemen mit der Lendenwirbelsäule geschehen. Auch bei Schmetterlingsrollen ist diese Art der Veränderung eine gängige Möglichkeit.  Die ausgeglichene Schuhhöhe sorgt für ein begradigtes Becken und erlaubt dem Träger wieder normal gehen zu können.

Erhöhungen im Innen- und Außenbereich des Schuhs

Auch Menschen mit O-Beinen kann durch Schuhzurichtungen geholfen werden. Hier wird die Statik durch eine Außenranderhöhung des Schuhs verbessert. Dies ist ebenfalls bei einer Außenbandverletzung hilfreich. Bei X-Beinen hingegen wird eine Innenranderhöhung vorgenommen. So gibt es die Möglichkeit: "Schuhaußenranderhöhung (re, links, bds.) um ... mm für (1-3) Paar Schuhe" oder "Schuhinnenranderhöhung (re, links, bds.) um ... mm für (1-3) Paar Schuhe".

Rollen der Sohlen

Sohlenrollen dienen vor allem der Fußgesundheit. So wird durch die Sohlenrollen Einfluss auf den Abrollvorgang des Fußes bei der Bewegung und beim Laufen genommen. Für das Sohlenrollen ergeben sich verschiedene Variationen. Zum einen gibt es die Schmetterlingsrolle.

Schmetterlingsrolle

Diese ist vor allem bei Schmerzen unter dem Mittelfußköpfchen des Fußes von besonderem Nutzen. Dies muss entlastet werden, was sehr gut durch eine Schuhzurichtung geschehen kann. So ist zu empfehlen, dass eine Weichbettung mit Schmetterlingsrollen bei Schmerzen des Mittelfußköpfchens vorgenommen werden soll. Allerdings ist darauf zu achten, dass durch das Anbringen einer Rolle ein Beckenschiefstand entsteht. Dies liegt vor allem daran, dass eine Beinverlängerung durch die Schmetterlingsrolle vorgenommen wird. Eine andere Möglichkeit ist die Mittelfußrolle.

Mittelfußrolle

Hierbei handelt es sich um eine rückversetzte Rolle. Der Rollenscheitel wird bei dieser Art der Rolle weit bis zum Sprunggelenk hin verlagert. Dadurch muss der Träger früher mit dem Fuß abrollen. So ist die Mittelfußrolle vor allem bei Beschwerden im OSG, in der Fußwurzel und auch beim Mittelfuß hilfreich. Es ist zu empfehlen, dass Mittelfußrollen immer mit einer Absatzangleichung vorgenommen werden. Genau wie bei der Schmetterlingsrolle muss auch hier immer eine Angleichung gemacht werden. Außerdem gibt es noch die Hallux-rigidus-Rolle. 

Hallux-rigidus-Rolle

Bei der Rolle besteht der Scheitel aus möglichst festem Material, welches sich unter dem Mittelfußköpfchen befindet. So wirkt das Material insgesamt sehr sohlenversteifend. Bei der Hallux-rigidus-Rolle liegt unter dem Endglied der Großzehe keine Rolle, was dazu führt, dass das Großzehengrundgelenkt ruhig gestellt ist. Es ist zu empfehlen, auch hier eine Absatzangleichung vorzunehmen. Dazu kommt die Zehenrolle.

Zehenrolle

Diese wird auch als Sohlenabsatz bezeichnet. Nahe der Fußspitze befindet sich der Rollenscheiter. Die Folge davon ist, dass die Schrittabwicklung erschwert ist. So bleibt der Fuß länger in der Aufliegephase. Durch die entstehende vermehrte Spannung, die in der Wadenmuskulatur ensteht, wird eine Stabilisierung des Kniegelenks vorgenommen. Es ist somit zu empfehlen, dass eine Absatzangleichung vorgenommen wird, die den Beckenschiefstand vermindert. Eine weitere Möglichkeit der Veränderung des Fußes ist die Ballenrolle.

Ballenrolle

Diese wird ebenfalls durch eine Schuhzurichtung eingebracht. Der Rollenscheitel am Fuß befindet sich auf Höhe der Ballenlinie. Durch die Ballenrolle kann eine Erleichterung des Trägers hervorgerufen werden. So kann die Fußabrollung eine Funktionsentlastung der Zehengrundgelenke erreichen. Bei einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung der Zehen und der Zehengrundgelenke ist der Rollentyp indiziert. Es ist zu empfehlen, dass bei der Ballenrolle eine Absatzangleichung stattfindet. Genau wie bei den anderen bereits genannten Rollentypen kann ein Beckenschiefstand entstehen. So macht es immer Sinn, dass eine Ausgleichsrolle auf der Gegenseite angebracht wird.

Absatztypen

Natürlich gibt es nicht nur die Rollen, sondern ebenfalls Absatzveränderungen. Hierbei wirken die Absätze meist wie Stoßdämpfer. Das ist bei den Pufferabsätzen beispielsweise der Fall.

Pufferabsatz

Hier ist der Fersenauftritt extra gepuffert. Sinnvoll ist diese Art der Pufferung vor allem bei Fersensporn, Frakturen im Rückfußbereich und bei Beschwerden von Knie, Hüfte oder Wirbelsäule. Allerdings sind Pufferabsätze keine Kassenleistung. Eine andere Möglichkeit sind Abrollabsätze.

Abrollabsätze

Diese sind rezeptpflichtig und werden von Ärzten verschieben. Ähnlich wie die Pufferabsätze sorgen sie für einen sanfteren Fersenauftritt. Man verwendet die Art der Absätze vor allem bei Fußwurzelathrose und Sprunggelenkathrose. Ein anderer Absatztyp sind die Längs- und Quergewölbestützen.

Längs- und Quergewölbestützen

Diese werden auch Pelotten genannt. Es empfiehlt sich, diese Veränderung des Schuhs an offenen oder sehr eng geschnittenen Schuhen vorzunehmen. In den meisten Fällen ist der Platz in sehr eleganten Schuhen wie Slippers oder Pumps enorm begrenzt. Daher ist es hier schwer eine Einlage in den Schuh zu legen. Allerdings gibt es Abhilfe in Form von den Längs- und Quergewölbestützen. Sie könne den Fuß so am besten unterstützen.  Außerdem kann eine Stufenentlastung im Schuh durch Schuhzurichtung vorgenommen werden. Sie funktioniert ähnlich wie die Quergewölbestütze und ist für die Vorfußentlastung gedacht. Allerdings zeigen sich hier einige Unterschiede. Im Vergleich zu der Quergewölbestütze erfolgt bei der Querfußbrücke, wie die Stufenentlastung auch genannt wird, eine durchgehende Entlastung des Fußteils. Hier ist das Mittelfußköpfchen gemeint.

Es empfiehlt sich daher eine Einarbeitung der Stufenentlastung für Schuhe. Auch sehr beliebt ist die Punktentlastung. Hierbei wird mithilfe der Fußbettung gearbeitet. Diese höhlt den schmerzhaften Fußbereich aus und polstert ihn mit Polstergummi und/oder Silikonmasse wieder aus. Die Technik entlastet den schmerzenden Bereich. 

Haglundfersenentlastung/Vorfußrückenpolsters

Eine besondere Schuhzurichtung ist ebenfalls die Einarbeitung einer Haglundfersenentlastung oder die Einfügung eines Vorfußrückenpolsters. Bei dieser Technik wird die Haglundferse durch eine spezielle Polsterung entlastet. Zusätzlich kann eine solche Polsterung auch im Bereich des Vorfußrückens angebracht werden. Es empfiehlt sich, oft eine Einarbeitung der Haglundfersenentlastung in die Schuhe. Außerdem gibt es noch ein Verfahren, welches sich die Schuhbodenversteifung nennt.

Schuhbodenversteifung/Schuhbodenverbreiterung

Dabei wird der komplette Fuß ruhig gestellt. Die Fußsohle und die betroffenen Gelenke werden damit entlastet. Damit der Fuß aber weiterhin abrollen kann, wird eine Sohlenrolle in den Schuh eingearbeitet. Dies verhindert einen stampfenden Gang. Es empfiehlt sich, die Schuhbodenversteifung mit Sohlenrolle in die Schuhe einzubringen. Es muss in diesem Fall ein Ausgleich stattfinden, da sonst ein Beckenschiefstand hervorgerufen werden könnte, da die Sohlenrolle den einen Fuß erheblich erhöht. So sollte eine Ausgleichsrolle auf der anderen Seite angebracht werden. Eine Schuhbodenverbreiterung ist wichtig für die Verbesserung der Standsicherheit des Menschen und sorgt für eine Vermeidung von Fußumknicktendenzen. Sie kann als Verbreiterung des Schuhbodens vorgenommen werden. Eine Schuhbodenverbreiterung empfiehlt sich in der Regel bei ein bis drei Paar Schuhen.


So sind Sie nun bestens über die Möglichkeiten der Schuhzurichtung informiert und können mithilfe eines Arztes oder einer kompetenten Beratung durch uns, entscheiden, welche Schuhzurichtung für Ihren Fuß und Ihren Schuh sinnvoll ist.

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